Auch in diesem Jahr findet in der Fleischervorstadt ein Stadtteilflohmarkt statt. Die Anmeldung dafür hat gestern begonnen und ist bis zum 12. Mai möglich.
Am 29. Mai ist es wieder so weit: Aus der Fleischervorstadt wird ein großer Flohmarkt, der sich über das gesamte Viertel ausdehnt. Im vergangenen Jahr beteiligten sich mehr als 100 Stände an diesem Spektakel und trotz einiger Veränderungen ist nicht zu erwarten, dass diese Begeisterung abflauen wird.

Alle Bewohner und Bewohnerinnen der Fleischervorstadt sind herzlich eingeladen, von 13 Uhr bis 18 Uhr am Stadtteil-Flohmarkt teilzunehmen, sei es vor der Haustür oder im eigenen Garten. Aufgrund der Größe des Flohmarkts und des kontinuierlich gewachsenen Interesses gibt es in diesem Jahr jedoch auf Weisung des Ordnungsamts erstmalig für die Standbetreibenden einige Einschränkungen, die vor allem den Verkauf von Nahrungsmitteln betreffen.
So dürfen nur noch geschlossene, alkoholfreie Getränke angeboten werden. Während für den Verkauf von Alkohol eine gebührenpflichtige Schankgenehmigung erforderlich ist (31,00 €), dürfen Creme- und Sahnekuchen, Salate, Suppen, Fleisch- und Wurstwaren, Crêpes, Waffeln oder Ähnliches in diesem Jahr leider überhaupt nicht mehr feilgeboten werden.
- Hinweise für die Teilnahme am Flohmarkt (PDF, 91 KB)
Wie gewohnt wird es auch in diesem Jahr einen Laufplan mit allen angemeldeten Ständen geben, der vor dem Flohmarkt in der Fleischervorstadt verteilt wird. Die Anmeldung ist per E-Mail (Flohmarkt@17vier.de) oder persönlich im Café Koeppen (täglich ab 12 Uhr) möglich. Der Anmeldeschluss ist am 12. Mai; wer diesen Termin nicht einhält, schafft es nicht in den Laufplan.
Organisiert wird der Stadtteil-Flohmarkt von den sogenannten „Fleischervorstadt-Gestalten“, die dieses vom inzwischen nicht mehr aktiven Quartiersbüro Fleischervorstadt initiierte Projekt seit zwei Jahren selbstorganisiert weiterführen.
Fakten: 29.05. | 13-18 Uhr | Fleischervorstadt



In dem vom Berliner Unternehmen Hunger entwickelten Rahmenplan wurden unter anderem die Ergebnisse einer Haushaltsbefragung und einer bürgerbeteiligenden Zukunftswerkstatt des vergangenen Jahres berücksichtigt. Er bezieht sowohl die Innen- und Fleischervorstadt als auch Teile der Steinbecker Vorstadt und der Mühlenvorstadt mit ein und soll Bindeglied zwischen Flächennutzungsplan und Bebauungsplänen sein. Ziel des Rahmenplans sei es, Handlungsschwerpunkte zu benennen und Wege aufzuzeigen, wie diese Stadtteile künftig noch attraktiver werden können.
