Stadtgestalten Fleischervorstadt von Bürgerstiftung Vorpommern ausgezeichnet

Seit 2014 organisieren die sogenannten Stadtgestalten den Fleischervorstadt-Flohmarkt. Für ihr Engagement wurden die Ehrenamtlichen unlängst von der Bürgerstiftung Vorpommern ausgezeichnet.

Im September fand in der „Woche des bürgerlichen Engagements“ der sogenannte Freiwilligentag statt. Zum ersten Mal beteiligte sich Greifswald am dezentralen Aktionstag, bei dem Vereine, Initiativen und gemeinnützige Organisationen dafür werben, sich stärker ehrenamtlich einzubringen. Abseits der über die ganze Stadt verteilten Veranstaltungen vergab die Bürgerstiftung Vorpommern außerdem vier Ehrenpreise, die mit jeweils 300 Euro dotiert waren.

Mit der Auszeichnung wurde das langjährige und intensive bürgerschaftliche Engagement der vorgeschlagenen Preisträger gewürdigt. Neben den Stadtgestalten wurden das Schwebedeckelkombinat Tschaika, das im Stadtpark Greifswald kürzlich den ersten Disc-Golf-Parcours Vorpommerns aufgebaut hat, die Redaktion der Stadtteilzeitung Schönwalde II sowie der Greifswalder Märchenkreis ausgezeichnet.

Die Stadtgestalten sind ein Zusammenschluss interessierter Anwohnerinnen, die seit 2013 gemeinsam die Impulse des Mitte 2014 ausgelaufenen Stadtteilmanagements in der Fleischervorstadt weiterführen, um dafür zu sorgen, dass das Viertel nach wie vor lebendig und lebenswert bleibt. Wer über deren Aktivitäten informiert bleiben oder sich selbst aktiv einbringen möchte, kann den unregelmäßig erscheinenden Newsletter per E-Mail abonnieren (flohmarkt [ät] 17vier.de).

Fleischervorstadt-Flohmarkt 2016

Am kommenden Sonntag findet in Greifswald der 8. Fleischervorstadt-Flohmarkt mit einer neuen Rekordbeteiligung statt.

Die Anmeldefrist ist seit fast zwei Wochen vorüber, trotzdem ist das Interesse, sich mit einem eigenen Stand am Fleischervorstadt-Flohmarkt zu beteiligen, ungebrochen. Inzwischen liegen mehr als 170 Standanmeldungen vor – so viele waren es noch nie in der Geschichte des Flohmarkts, der erstmals vor acht Jahren vom damals noch aktiven Quartiersmanagement Fleischervorstadt initiiert wurde.

Das gibt es zwar mittlerweile nicht mehr, doch wird der Flohmarkt inzwischen zum dritten Mal von den sogenannten Fleischervorstadt-Gestalten organisiert. Dahinter stehen Anwohnerinnen des Viertels, die sich ehrenamtlich um die Fortführung der Stadtteilarbeit bemühen.

Am kommenden Sonntag werden sich siebzehn Straßen der Fleischervorstadt von 13 Uhr bis 18 Uhr in einen großen Flohmarkt verwandeln und so diese Bemühungen erlebbar machen. Die meisten Anmeldungen kamen aus der Steinstraße, der Wiesenstraße und der Gützkower Straße.

Zu erwarten ist ein ähnliches Spektakel wie in den Vorjahren – nur mit etwa achtzig Prozent mehr Ständen, limitiertem Getränkeausschank und einem kleineren Kuchenangebot, das den strengeren amtlichen Auflagen für Ordnung und Hygiene geschuldet ist.

Nichtsdestotrotz wird der Flohmarkt zahlreiche Besucher anziehen, die kraft ihrer Anwesenheit demonstrieren, wie ein buntes und lebendiges Viertel aussehen kann. Die gedruckten Laufpläne des nichtkommerziellen Flohmarkts werden dieser Tage in den Briefkästen des Viertels, in Arztpraxen und Gastronomien verteilt. Auf ihnen sind die jeweiligen Standorte der Stände aufgelistet. Für den übersichtlicheren Lageplan aus den vergangenen Jahren waren es 2016 schlicht zu viele Anmeldungen. Wer keinen Laufplan abgekriegt hat, findet am Ende dieses Artikels den Link zur digitalen Version.

Warm und regenfrei lautet die bisherige Wetterprognose für den kommenden Sonntag, sodass der größten Veranstaltung in der Fleischervorstadt hoffentlich nichts im Wege stehen wird.

Fakten: 29.05. | 13-18 Uhr | Fleischervorstadt

Anmeldung zum 8. Stadtteilflohmarkt in der Fleischervorstadt hat begonnen

Auch in diesem Jahr findet in der Fleischervorstadt ein Stadtteilflohmarkt statt. Die Anmeldung dafür hat gestern begonnen und ist bis zum 12. Mai möglich.

Am 29. Mai ist es wieder so weit: Aus der Fleischervorstadt wird ein großer Flohmarkt, der sich über das gesamte Viertel ausdehnt. Im vergangenen Jahr beteiligten sich mehr als 100 Stände an diesem Spektakel und trotz einiger Veränderungen ist nicht zu erwarten, dass diese Begeisterung abflauen wird.

Alle Bewohner und Bewohnerinnen der Fleischervorstadt sind herzlich eingeladen, von 13 Uhr bis 18 Uhr am Stadtteil-Flohmarkt teilzunehmen, sei es vor der Haustür oder im eigenen Garten. Aufgrund der Größe des Flohmarkts und des kontinuierlich gewachsenen Interesses gibt es in diesem Jahr jedoch auf Weisung des Ordnungsamts erstmalig für die Standbetreibenden einige Einschränkungen, die vor allem den Verkauf von Nahrungsmitteln betreffen.

So dürfen nur noch geschlossene, alkoholfreie Getränke angeboten werden. Während für den Verkauf von Alkohol eine gebührenpflichtige Schankgenehmigung erforderlich ist (31,00 €), dürfen Creme- und Sahnekuchen, Salate, Suppen, Fleisch- und Wurstwaren, Crêpes, Waffeln oder Ähnliches in diesem Jahr leider überhaupt nicht mehr feilgeboten werden.

Wie gewohnt wird es auch in diesem Jahr einen Laufplan mit allen angemeldeten Ständen geben, der vor dem Flohmarkt in der Fleischervorstadt verteilt wird. Die Anmeldung ist per E-Mail (Flohmarkt@17vier.de) oder persönlich im Café Koeppen (täglich ab 12 Uhr) möglich. Der Anmeldeschluss ist am 12. Mai; wer diesen Termin nicht einhält, schafft es nicht in den Laufplan.

Organisiert wird der Stadtteil-Flohmarkt von den sogenannten „Fleischervorstadt-Gestalten“, die dieses vom inzwischen nicht mehr aktiven Quartiersbüro Fleischervorstadt initiierte Projekt seit zwei Jahren selbstorganisiert weiterführen.

Fakten: 29.05. | 13-18 Uhr | Fleischervorstadt

OB-Wahl 2015: Im Gespräch mit Oberbürgermeisterkandidat Stefan Fassbinder

Am 26. April wird in Greifswald ein neuer Oberbürgermeister gewählt. Im Interview sprach Stefan Fassbinder (Grüne), dessen Kandidatur von SPD, Linke und Piratenpartei unterstützt wird, unter anderem über über seine Visionen für Greifswald, sanfte Mobilität, die Mietpreisbremse und die schwere Last des Technischen Rathauses.

Wahlkampf: „Ich versuche nicht, witziger zu sein als Herr Wieland“

FVB: Herr Fassbinder, muss man sich für eine Homestory mit der Ostsee-Zeitung sehr stark verbiegen oder gewöhnt man sich im Laufe eines Wahlkampfes daran und gehört das irgendwann genauso dazu wie Aktionen am Frauentag oder gemeinsame Podiumsdiskussionen mit dem Kandidaten einer Satirepartei?

SF: Also verbiegen muss man sich für eine Homestory der Ostsee-Zeitung nicht, das gehört wahrscheinlich dazu. Ich glaube, viele Wählerinnen wollen nicht nur das Programm — das für mich natürlich im Vordergrund steht — kennenlernen, sondern auch den Menschen dahinter, und natürlich gehören da einige private Sachen dazu. Für mich ist es aber wichtig, dass die Programmpunkte, dass die Art, wie man Politik machen will, im Vordergrund stehen — und ich denke, dass tun sie auch; man sieht das zum Beispiel daran, dass die Podiumsdiskussionen sehr gut besucht sind — das ist für mich das Entscheidende.

Stefan Fassbinder OB-Wahl Greifswald

(Stefan Fassbinder im Wahlkampf, 2015)

Sie haben jetzt schon einige Podiumsdiskussionen mit Björn Wieland bestritten. Für wen ist seine Kandidatur gefährlicher, für ihren Mitbewerber Jörg Hochheim oder für Sie? „OB-Wahl 2015: Im Gespräch mit Oberbürgermeisterkandidat Stefan Fassbinder“ weiterlesen

Spätsommerliches Stadtteilfrühstück am Wall

Wer am Sonntagvormittag am Wall über eine Frühstückstafel mit weißen Tischdecken, bunten Blumen und Livemusik stolpert, sollte sich nicht lange über die ungewohnte Nutzung des öffentlichen Raums wundern, sondern sich dazusetzen und mit den übrigen Anwesenden frühstücken.

Das Stadtteilfrühstück findet ab 10 Uhr auf dem Wallabschnitt zwischen Lutherstraße und Rubenowstraße statt. Verzehrt wird, was jeder mitbringt – erfahrungsgemäß entsteht dabei eine sehr vielseitige Mischung.

Wer vorsorgt, packt sich außerdem Geschirr und Besteck ein. Eine Regenalternative gibt es nicht und bei sehr schlechtem Wetter wird die Veranstaltung ersatzlos ausfallen.

Zu der kulinarischen Aktion laden die StadtGestalten ein. Dahinter verbirgt sich ein Zusammenschluss von Greifswalderinnen, die sich gemeinsam für die Fortsetzung der kulturellen Arbeit des Quartiersbüros Fleischervorstadt einsetzen.

Diese Initiative organisierte zum Beispiel den letzten Fleischervorstadt-Flohmarkt und ist stets auf der Suche nach engagierten Menschen und Spenden, um auch weiterhin Impulse in den Stadtteil senden zu können.

Fakten: 24.08. | 10 Uhr | Wall

Vernissage: Kunst im Block

Seit April bespielen Kunstschaffende insgesamt zehn Wohnungen in einem leergezogenen Aufgang in der Makarenkostraße und bringen im Rahmen eines vom Quartiersbüro Schönwalde II initiierten Zwischennutzungsprojektes bis Ende Juni eine für diesen Ort ungewohnte Dosis Kultur in das Plattenbauviertel. Ende Juni endet Kunst im Block, doch bis dahin werden noch mehr als zehn Veranstaltungen in der Makarenkostraße stattfinden.

Kunst im Block FlyerHeute Abend wird zunächst zur großen Vernissage eingeladen, bei der ab 18 Uhr in Augenschein genommen werden kann, was die beteiligten Künstler und Künstlerinnen (Anne Amelang, Christoph Both-Asmus, Astrid Brünner, Urs Bumke, Martin Holz, Felix Lies, Eugen Kunkel, Emma Meyer, Jay Neumann, Johanna Nikulski-Dirks, Lena Lapschina, Enrico Pense, Marc Oliver Rühle, Cindy Schmid, Franziska Stolzenau, Pauline Stopp, Iris Vitzthum und Studierenden der Medien- und Informatikschule) in ihren Ateliers geschaffen haben.

Die Ausstellungseröffnung wird von einer Performance zu den Achtziger Jahren begleitet, die das Greifswalder Studententheater und das polnische Teatr Brama unter der Regie von Katja Klemt und Daniel Jacewicz erarbeitet haben. Weiterhin darf mit einem Auftritt der SynthiBros und zwei Vorträgen von Tilman Meynig und Christoph Both-Asmus (Wildnis & menschliche Entwicklung, Treewalker) gerechnet werden. Das komplette Juni-Programm ist auf dem Projektblog von Kunst im Block abrufbar.

Einen oberflächlichen Eindruck von Kunst im Block gewinnt man im folgenden Fernsehbeitrag von Greifswald TV.

Fakten: 13.06. | ab 18 Uhr | Makarenkostr. 43